Inhalt
- Was sich bei Verbund ändert
- Warum der Nachrichtencent nicht Ihre Rechnung ist
- Schritt 1: Arbeitspreis
- Schritt 2: Erstes und späteres Jahr
- Schritt 3: Alter Verbrauch
- Schritt 4: Rechner mit eigenen Zahlen
- Rechenbeispiel
- Was Sie selbst tun
- Wann Sie aufhören
- Häufige Fragen
- Quellen
- Nächster Schritt
Was sich bei Verbund ändert
Produktname auf der Seite: V-Strom Österreich, für Haushalte bis 100.000 kWh im Jahr, Grundpreis pro Zählpunkt, nur Zählpunkte in Österreich. Sichtbar am 26. September 2026: rabattierter Arbeitspreis im ersten Jahr 10,00 Cent netto und 12,00 Cent inklusive USt; Arbeitspreis ohne diesen Rabatt 15,00 Cent netto und 18,00 Cent inklusive USt; Grundpreis 5,04 Euro im Monat inklusive USt, das sind 4,20 Euro netto. Mindestlaufzeit laut Seite zwölf Monate, kündbar zum Ende des ersten Vertragsjahres.
Die Meldung, dass Bestandskunden den bisherigen Preis behalten, steht bei ORF vom 24. September 2026, nicht als Satz auf dem Preisblatt. Andere Anbieter haben diese Anpassung nicht mitgemacht. Einen österreichweiten Cent gibt es nicht.
Warum der Nachrichtencent nicht Ihre Rechnung ist
Für eine Wärmepumpe ist das die falsche Zahl, sobald es nicht Ihr Vertrag ist. Auf der Rechnung stehen Arbeitspreis, Grundpreis, Netzentgelt und Abgaben nebeneinander. Das Netzentgelt hängt vom Netzgebiet ab. 20 % USt kommen auf die steuerpflichtigen Teile. Der eine Eurobetrag ganz unten ist nicht „Cent je kWh“.
Einbau und Bundeszuschuss gehören nicht in diese Stromzahl. Spannen stehen unter Wärmepumpe Kosten. Neue Registrierung für den Kesseltausch ist geschlossen, siehe sanierungsoffensive.gv.at.
Schritt 1: Arbeitspreis
Öffnen Sie die letzte Stromrechnung oder den Vertrag, nicht die Nachricht. Suchen Sie die Zeile Arbeitspreis, in Cent oder Euro je kWh. Schreiben Sie daneben, ob der Preis netto ist oder schon 20 % USt enthält. Dieselbe Angabe später im Rechner verwenden, nicht einmal netto und einmal brutto.
Steht nur ein Gesamtbetrag für das Jahr auf der ersten Seite, blättern Sie zur Aufstellung. Der eine Eurobetrag ganz unten ist Arbeitspreis plus Netz plus Abgaben. Den setzen Sie nicht als „Cent je kWh“ ein.
Schritt 2: Erstes und späteres Jahr
Manche Verträge nennen ein günstigeres erstes Jahr und einen anderen Preis danach. Bei V-Strom Österreich ist der Unterschied der Neukunden-Rabatt: 10 Cent netto im ersten Jahr, danach der Arbeitspreis von 15 Cent netto, Stand 26. September 2026 auf verbund.com. Steht so etwas in Ihrem Vertrag, notieren Sie beide Zahlen. Die Wärmepumpe läuft länger als zwölf Monate. Nur den Einstiegspreis einzusetzen macht das Gerät billiger, als der Vertrag es später ist.
Ob Ihr Tarif unterbrechbar ist oder einen eigenen Wärmepumpen-Zähler hat, steht im Vertrag. Das wählen Sie hier nicht aus.
Schritt 3: Alter Verbrauch
Nehmen Sie den Jahresverbrauch der Heizung, die heute im Haus steht. Erdgas: Kilowattstunden von der Gasrechnung. Der Rechner behandelt diese kWh als Wärmemenge und teilt sie durch die Jahresarbeitszahl. Einen Kesselwirkungsgrad zieht er nicht ab. Heizöl: Liter von der Tankrechnung. Der Rechner rechnet 10 kWh je Liter, das ist seine Annahme, kein Laborwert Ihres Öls. Eine Stromdirektheizung ist schon Strom. Diesen Pfad teilt der Rechner nicht durch die Jahresarbeitszahl. Die drei Einheiten sind nicht dieselbe Wärme.
Ein mildes oder ein sehr kaltes Jahr verschiebt die Zahl. Ein Jahr reicht als Größenordnung. Drei Jahre mitteln Sie nur, wenn die Abrechnungen daliegen. Eine Schätzung ohne Rechnung ist kein Verbrauch.
Schritt 4: Rechner mit eigenen Zahlen
Mit dem Rechner setzen Sie den bisherigen Heizenergieverbrauch und Ihren tatsächlichen Arbeitspreis ein. Das Ergebnis ist eine grobe jährliche Kostenspanne, keine verbindliche Betriebskostenprognose. Grundpreis, Netzentgelt, Abgaben, USt und Förderung fehlen darin. Die vorausgefüllten Zahlen sind kein Tarif und keine Jahresarbeitszahl Ihres Geräts. Ersetzen Sie den Strompreis durch den Arbeitspreis aus Schritt 1, in derselben Einheit, netto oder brutto. Eine Jahresarbeitszahl setzen Sie nur ein, wenn sie auf dem Datenblatt steht. Dann erst Wärmepumpe sparen öffnen.
Rechenbeispiel
Nur Annahmen, damit Sie die Rechnung nachrechnen können. Kein Vertrag, kein Angebot, nicht Ihr Haus.
| Annahme | Wert |
|---|---|
| Erdgasverbrauch | 18.000 kWh/Jahr |
| Jahresarbeitszahl | 3,5 |
| Arbeitspreis netto | 0,15 €/kWh |
So rechnet das Formular bei Erdgas: 18.000 ÷ 3,5 = 5.142,86 kWh Strom. Mal 0,15 Euro = 771,43 Euro Arbeitspreis im Jahr. Die Zeile „Stromkosten der Wärmepumpe“ im Rechner muss diese Zahl zeigen. Der Gaspreis im Formular ändert diese Zeile nicht. Er ändert nur die danebenstehende Ersparnis gegenüber der alten Rechnung.
771,43 € = geschätzte jährliche Energiekosten zum Arbeitspreis, nicht die gesamte Stromrechnung. Die 15 Cent im Beispiel sind der Arbeitspreis ohne Neukunden-Rabatt, also der Preis ab dem zweiten Jahr, nicht die 10 Cent aus der Nachricht.
Ziehen Sie vorher einen angenommenen Kesselverlust von 10 % ab, bleiben 16.200 kWh Wärme. 16.200 ÷ 3,5 × 0,15 = etwa 694 Euro. Diese 694 Euro tippen Sie nicht in den Rechner. Er zieht den Wirkungsgrad nicht ab, deshalb kann seine Stromzahl höher liegen als die Wärme, die der alte Kessel wirklich abgegeben hat.
In den 771,43 Euro fehlen Grundpreis, Netzentgelt, Abgaben und 20 % USt auf den Arbeitspreis. 0,15 Euro ist hier netto. Einbau und Förderung fehlen ebenfalls. Heizöl geben Sie in Litern ein; der Rechner macht daraus zuerst mal 10 kWh je Liter und teilt erst dann durch die Jahresarbeitszahl.
Was Sie selbst tun
| Schritt | Selbst prüfen | Betrieb fragen |
|---|---|---|
| Arbeitspreis | Rechnung prüfen | Tarif im Angebot bestätigen |
| Verbrauch | Abrechnung bereithalten | Berechnungsgrundlage bestätigen |
| Späteres Jahr | Beide Preise aus dem Vertrag notieren | Ob der günstige Preis nur zwölf Monate gilt |
Wann Sie aufhören
- Sie setzen den Cent aus der Nachricht ein, obwohl er nicht in Ihrem Vertrag steht.
- Sie rechnen nur das günstige erste Jahr und lassen den Preis danach weg.
- Sie addieren einen Bundeszuschuss auf die Stromersparnis. Neue Registrierung ist auf sanierungsoffensive.gv.at 2026 geschlossen.
- Angebot und Rechner liegen weit auseinander, und niemand nennt Arbeitspreis und Jahresarbeitszahl.
- Jemand will den Zählerkasten öffnen. Den Kasten öffnen Sie nicht selbst.
Häufige Fragen
Ist der Cent aus der Nachricht mein Wärmepumpen-Strompreis?
Nein. Auf verbund.com steht am 26. September 2026 für V-Strom Österreich ein rabattierter Arbeitspreis von 10 Cent netto im ersten Jahr, 12 Cent inklusive 20 % USt. Ohne den Neukunden-Rabatt sind es 15 Cent netto. Der Grundpreis dort ist 5,04 Euro im Monat inklusive USt. ORF hat am 24. September berichtet, dass Bestandskunden den bisherigen Preis behalten. Das ist ein Haushaltsprodukt pro Zählpunkt, nicht die Jahresrechnung Ihrer Wärmepumpe.
Warum ist die Stromrechnung höher als der Arbeitspreis?
Der Arbeitspreis ist nur die Energiezeile. Dazu kommen Grundpreis, Netzentgelt und Abgaben, abhängig vom Netzgebiet. 20 % USt kommen auf die steuerpflichtigen Teile. Das Rechenbeispiel enthält nur Arbeitspreis mal Strom-kWh.
Ersetzt der Rechner ein Angebot?
Nein. Er zeigt eine Größenordnung. Das Beispiel daneben benutzt Annahmen, keinen echten Vertrag. Einbau steht unter Wärmepumpe Kosten. Neue Bundesregistrierung ist laut sanierungsoffensive.gv.at 2026 geschlossen und steht nicht in der Stromzahl.
Welchen Verbrauch trage ich ein?
Erdgas in kWh von der Gasrechnung. Heizöl in Litern: der Rechner setzt 10 kWh je Liter an, das ist seine Annahme, kein Laborwert. Stromdirektheizung teilt der Rechner nicht durch die Jahresarbeitszahl. Die drei Einheiten sind nicht dieselbe Wärme.
Was tun, wenn Angebot und Rechner weit auseinanderliegen?
Nicht unterschreiben. Fragen Sie den Betrieb, welchen Arbeitspreis und welche Jahresarbeitszahl er eingesetzt hat. Die Betriebskarte öffnen Sie selbst.
Quellen
- verbund.com: V-Strom Österreich, gelesen am 26. September 2026 (Arbeitspreis, Rabatt, Grundpreis, 12 Monate)
- ORF, 24. September 2026: Bestandskunden behalten den bisherigen Preis
- sanierungsoffensive.gv.at: neue Registrierung 2026 geschlossen
Nächster Schritt
Wenn die Spannen nicht zusammenpassen, öffnen Sie die Betriebskarte und rufen Sie selbst an. Wir vermitteln nicht.