Ratgeber · Herbst 2026

FI-Schutzschalter prüfen

Zweimal im Jahr die Testtaste: einmal zur Zeitumstellung im Herbst, einmal im Frühjahr. Löst der FI nicht aus, bleibt er aus oder springt er wieder – das ist ein Elektriker, kein zweiter Druck.

Kurz gesagt Zweimal im Jahr die Testtaste am FI-Schutzschalter. Löst er aus, schalten Sie ihn wieder ein – oft zuerst ganz auf Aus, dann auf Ein. Löst er nicht, bleibt er aus oder springt er gleich wieder: hören Sie auf. Den Kasten öffnen Sie nicht, Sie überbrücken nicht, Sie tauschen kein Teil. Brandgeruch oder wiederholte Auslösung mit Stromausfall: zuerst die Notdienst-Seite, dann den Betrieb Elektriker in Ihrer Stadt.

Inhalt

  1. Warum Sie die Testtaste drücken
  2. Schritt 1: FI finden
  3. Schritt 2: Testtaste drücken
  4. Schritt 3: Wieder einschalten
  5. Selbst oder Elektriker
  6. Wann Sie aufhören
  7. Häufige Fragen
  8. Betrieb in Ihrer Stadt

Warum Sie die Testtaste drücken

Der FI-Schutzschalter (Fehlerstromschutzschalter) trennt die Leitung, wenn Strom den vorgesehenen Weg verlässt. Sitzt der Mechanismus fest, schaltet er im Ernstfall nicht. Die Elektroinnung Wien und Salzburg Netz schreiben deshalb: mindestens zweimal im Jahr die Prüftaste. Die Zeitumstellung Ende Oktober und im Frühjahr ist die Merkhilfe, nicht die einzige erlaubte Stunde.

Der Text gilt für Eigentümer und für Mieter, die an den eigenen Sicherungskasten herankommen. Sie bleiben an der sichtbaren Front. Die Schritte ersetzen weder den Fachbetrieb noch eine Messung vor Ort.

Schritt 1: FI finden

Am Sicherungskasten oder Zählerschrank suchen Sie den Schalter mit der Taste T oder Test. Oft sitzt ein FI vor mehreren Sicherungen. Die Front bleibt zu. Schrauben und Abdeckungen lassen Sie.

Fehlt eine klare Taste, ist kein FI sichtbar oder ist der Kasten aus Holz: hören Sie auf und rufen den Elektriker. Salzburg Netz nennt einen Holzkasten und einen fehlenden FI als Grund für den Betrieb, nicht für Nachrüstung selbst.

Auf dem Schild steht oft 30 mA – das ist der übliche Personenschutz. Steht dort 100 mA oder 300 mA, oder nur AC mit der Wellenlinie, lässt die Innung Wien den Schalter vom Betrieb beurteilen. Sie tauschen ihn nicht selbst.

Schritt 2: Testtaste drücken

Stellen Sie eine Taschenlampe bereit, wenn der Kasten im dunklen Vorraum sitzt. Drücken Sie die Taste kurz. Der Hebel muss auf Aus springen, das geschützte Licht oder der Kühlschrank ausgehen. Das ist der gewünschte Test, kein Defekt.

Löst er nicht aus, drücken Sie nicht fester und nicht ein zweites Mal mit Werkzeug. Die Taste simuliert nur einen Fehler. Sie misst nicht und sie repariert nicht. Dann ist der nächste Schritt der Anruf, nicht Schritt 3.

Schritt 3: Wieder einschalten

Viele Geräte brauchen die Reihenfolge: Hebel zuerst ganz auf 0 / Aus, danach auf I / Ein. Nicht mit Gewalt in die Ein-Stellung drücken. Geht das Licht wieder, ist der Tastentest erledigt. Ein Zettel mit dem Datum am Kasten reicht als Merkhilfe bis zum nächsten Halbjahr.

Bleibt der Hebel aus, oder springt er sofort wieder: stecken Sie keine Geräte aus, um den Schalter zu überlisten, und setzen Sie keine Brücke. Das ist der Betrieb. Löst der FI ohne Taste immer wieder aus und bleibt die Wohnung dunkel, oder riecht es nach Brand: zuerst Elektriker Notdienst, dann die Betriebskarte.

Selbst oder Elektriker

Was Sie selbst tun, und wann der Betrieb drankommt.
SchrittSelbstElektriker anrufen
FindenTaste T an der geschlossenen FrontKeine Taste, kein FI, Kasten aus Holz
PrüfenTaste kurz drücken, Auslösung abwartenLöst nicht aus
EinschaltenHebel auf Aus, dann auf EinBleibt aus oder springt wieder
Tausch / MessungTeil tauschen, Kasten öffnen, Elektrobefund

Spannen zur Fachstunde stehen unter Elektriker Stundensatz, inkl. 20 % USt. Drei vergleichbare Blätter legen Sie nach Angebote vergleichen. Eine Preisliste für den Elektrobefund gibt es hier nicht.

Wann Sie aufhören

Aufhören und den Betrieb Elektriker anrufen
  • Die Testtaste löst nicht aus. Nicht überbrücken, keinen Deckel öffnen.
  • Der Hebel bleibt aus oder springt gleich wieder. Kein Teil tauschen.
  • Brandgeruch, Schmorstellen, warmer Kasten, wiederholte Auslösung mit Stromausfall: zuerst die Notdienst-Seite.

Häufige Fragen

Wie oft prüfe ich den FI-Schutzschalter?

Mindestens zweimal im Jahr. Die Elektroinnung Wien und Salzburg Netz nennen die Zeitumstellung als Merkhilfe. Die Angabe am Gerät oder in der Anleitung gilt zuerst.

Was tun, wenn der FI nicht auslöst?

Nicht noch einmal fest drücken, nicht überbrücken. Den Betrieb Elektriker anrufen. Die Testtaste prüft nur die Auslösung, sie repariert nichts.

Darf ich den Sicherungskasten öffnen?

Nein. Nur die sichtbare Testtaste und den Hebel. Keine Schrauben, keine Abdeckung, kein Teil tauschen.

Wer zahlt in der Miete den Tausch?

Die Anlagendokumentation liegt oft beim Vermieter. Wer zahlt, steht im Mietvertrag. Das ist keine Rechtsberatung.

Ersetzt die Testtaste den Elektrobefund?

Nein. Die Taste prüft, ob der Schalter mechanisch auslöst. Messung und Befund macht der Betrieb. Spannen zur Stunde stehen unter Elektriker Stundensatz.

Betrieb in Ihrer Stadt

Bleibt ein Stopp-Signal, öffnen Sie die Betriebskarte Elektriker in Wien, Graz, Linz oder Salzburg und rufen Sie selbst an. Name, Adresse und Telefon stehen auf der Karte. Wir vermitteln nicht.

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